Das nächste große Ding

Ein knappes Dreiviertel Jahr sind wir nun um die Welt gereist. Und das nicht nur metaphorisch im Sinne ein paar Länder bereist zu haben. Wir sind einmal und die ganze Welt geflogen. Wortwörtlich. Zwar ist das rein ökologisch eine Katastrophe, rein emotional aber das absolut größte Erlebnis, von dem ich zu berichten weiß.

Und doch bleibt die Frage: Was kommt als Nächstes? Was treibt man, wenn man einmal drumherum geflogen ist und über zehn Länder verschiedenster Kultur in so kurzer Zeit kennenlernen durfte? Wird das Reisen nicht irgendwann langweilig und monoton?

Kurze Antwort: Nein. Nicht umsonst gelingt es mir aktuell, eine ganze Kategorie mit „Weltreise-Learning“ zu füllen, die mir leicht aus der Feder fließen. Es gibt so unzählig viele Menschen, Welten und Kulturen zu entdecken, dass es gar nicht langweilig werden kann. Wie denn auch? Rund zehn Länder sind nicht die Welt. Es gibt noch genügend Möglichkeiten! Bleibt also nur noch die Frage nach dem Wie.

Wie gestaltet man die nächste Reise möglichst spannend?

Ganz einfach: Indem man schon bei der Vorfreude beginnt. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und dieser Kalenderspruch hat durchaus seine Berechtigung.

Damit aber nicht nur wir diese Vorfreude zu spüren bekommen, während wir das „nächste große Ding“ vorantreiben, sondern auch ihr daran teilhaben könnt, werde ich euch in diesem Artikel einmal unseren großen Plan für die nächsten Jahre vorstellen…

Eine Weltreise ist schön, ohne Frage. Doch es gibt so viele verschiedene Arten, die Welt kennenzulernen. Die meisten Menschen setzen sich in einen Flieger und schauen sich ganz gezielt Orte an, über die sie sich im Voraus ausreichend informiert haben. Haben wir auch gemacht, alles cool.

Andere Menschen schnallen sich einen Rucksack auf den Rücken, streifen die Wanderstiefel über und marschieren los. Haben wir nicht so oft gemacht, aber auch cool.

Und dann gibt es noch uns: Wir haben uns gegen beide Methoden entschieden und uns eine Methode ausgesucht, die vielleicht im ersten Moment nicht allzu außergewöhnlich ist, aber beim genaueren Hinsehen wirklich cool!

Wir fahren Bus.

Ha! Das klingt nach FlixBus. Und das ist total normal.

Nur gut, dass wir weder FlixBus noch den örtlichen Linienbus für unsere Reise vorgesehen haben.

Ganz im Gegenteil: Zu Beginn nächsten Jahres kaufen wir einen VW Crafter (oder ein ähnliches Modell), das wir bis Mitte des Jahres umbauen. Bis Mitte nächsten Jahres verwandeln wir unseren Transporter in ein fahrendes Wohnzimmer. Das dürfte in zweierlei Hinsicht spannend werden…

Erstens bin ich der wohl handwerklich unbegabteste Mensch, der auf dieser Erde wandelt und zweitens haben wir etwas in dieser Größenordnung noch nie gemacht!

Aber was soll’s, man wächst ja mit seinen Aufgaben. Zurück zum Thema.

Der Crafter wird natürlich kein „normaler Camper“. Vielmehr stellen wir’s und echt gemütlich vor. So zum Beispiel:

omg, i WANT a door like this on our camper! brilliant! the dogs couldn't see out and that means less barking! yet we could still have the top open for a breeze!

Gemütlich eben. Wie in Omas Wohnzimmer. Und was soll ich sagen? Ich freue mich riesig auf dieses Erlebnis!

Unabhängig davon, wann wir letztlich damit losfahren werden: Es wird garantiert großartig. Von außen darf das Ganze natürlich aussehen, wie eine fahrende Hippie-Oase, ist klar. Immerhin hatten wir ursprünglich einen VW Bus aus der Hippie-Zeit ins Auge gefasst, der uns letztlich aber als viel zu klein erschien.

Das Ding hingegen? Der Hammer!

Bleibt nur die Frage: Kommen wir damit wirklich einmal um die ganze Welt?

Das, ihr Lieben, bleibt abzuwarten…

Selbstverständlich halte ich euch auf dem Laufenden und berichte bei Gelegenheit von unseren Fortschritten…

 

Stay tuned!

 

PS: Mich persönlich stimmt folgender Song ja immer auf neue Abenteuer ein… 🙂


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