„Sei der Mensch, den du selbst gern treffen würdest.“

Noch nie hat einer meiner Beiträge auf diesem Blog bislang so viel Aufmerksamkeit erhalten wie „Der Mann, der mein Weltbild veränderte“. Über 10.000 Leserinnen und Leser, dreistellige Likes und Herz-Markierungen auf Facebook und über 60 Kommentare mit der Äußerung, ein Buch daraus zu machen. Wow! Und tatsächlich kam dieser Mini-Erfolg für mich völlig über Nacht.

Wir waren in Thailand, haben in einer kleinen Provinz-Stadt die Nacht verbracht und waren etwas angesäuert, weil unser Plan für die Tagestour nicht wirklich aufgegangen ist. Es gab sicher schon Tage, an denen die Stimmung bedeutend besser war.

Am nächsten Morgen hingegen traute ich meinen Augen kaum. So viele Besucher war bis dato absoluter Rekord. Facebook musste schon eine 20+-Anzeige einblenden, um die vielen Kommentare zusammenzufassen. Aber die große Frage ist damit noch nicht beantwortet: Was ist an diesem Text so besonders?

Der authentischste Mann, den ich kenne

Vielleicht mag es am Schreibstil liegen, der dem Ein oder Anderen zu gefallen scheint. Vielleicht ist es die Essenz des Textes oder die Inspiration, die er versprüht. Alles möglich, alles individuell wahrnehmbar.

Was aber auf keinen Fall nur möglich ist, ist die Hauptfigur des Textes: John. John ist 81 Jahre jung — möchte ich fast sagen — und reist auf eigene Faust durch ganz Australien. Doch nicht nur das. Bevor seine Frau starb, haben beide gemeinsam die Welt bereist, Kinder großgezogen und das Leben in vollen Zügen genossen. Jetzt, wo der Nachwuchs längst aus dem Haus ist, hat sich John seiner Leidenschaft erneut hingegeben. Diesmal allein.

Um es abzukürzen: John ist die beste Version seiner Selbst: Authentisch, erfahren und mit sich und der Welt im Reinen. Einfach jemand, dem man gern begegnet.
Vielleicht war das sogar der Grund für unser Treffen.

Als er an meinen Camper trat, um mich anzusprechen und zu begrüßen, war ich bei Weitem nicht so aufgeschlossen wie heute. Im ersten Moment kam es mir sogar etwas komisch vor, dass dieser vermeintlich alte Mann so offen auf mich zukam.
Doch je intensiver wir uns später unterhielten, desto bewusster wurde mir: Dieser Mann ist nicht bloß ein x-beliebiger Reisender, sondern pure Inspiration.

Kurz darauf kam mir im Übrigen dieses Zitat entgegen: „Sei der Mensch, den du selbst gern treffen würdest.“ Es schlug ein wie eine Bombe.

Seit diesem Tag bin ich mehr als je zuvor darauf bedacht, eines Tages ähnlich wie John es heute tut, durch die Welt zu reisen und mit meinen eigenen Geschichten Menschen zu inspirieren. Und all das nur, weil ein 81-jähriger Niederländer, der seine Lebenszeit in Australien verbracht hat, ein paar Stunden mit mir verbringen wollte. Womöglich, weil er etwas einsam war.

Und vielleicht auch, weil es eine Art Schicksal gewesen sein muss, dass wir uns an jenem Tag dort trafen. Unvorstellbar, wie es wäre, ohne ihn getroffen zu haben.
Wahrscheinlich gäbe es diesen Blog schon nicht mehr.

Und in ein paar Monaten erst Recht kein Buch über jenen Mann, der mein Weltbild veränderte

Hier geht’s zum ursprünglichen Artikel „Der Mann, der mein Weltbild veränderte“.


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