Heimat ist mehr als ein Kalenderspruch

Home is, where your Heart is. Ich hasse Kalendersprüche auf Wandtattoos. Ich mag sie einfach nicht. Diese lieblos an die Wand geklatschten Abziehbilder in Größe eines ausgewachsenen Schäferhundes gefallen mir einfach nicht. Aber das ist ja per se erst einmal Geschmacksache. So sehe ich das zumindest heute. Früher, noch vor gut einem Jahr, hätte ich jeden, der meiner Meinung nicht entspricht, so lange zugeredet, bis er oder sie es täte.

Aber wir schweifen ab: Denn immerhin ist mir heute etwas Großes widerfahren: Ich habe meine Heimat genossen. Ja, tatsächlich. Ich habe sie genossen.

Vor gar nicht allzu langer Zeit wäre mir das nicht in den Sinn gekommen – doch es geschehen noch Zeichen und Wunder. Vielleicht liegt es aber auch bloß an der so liebevoll aufgehängten Weihnachtsmarkt-Dekoration, die in unserer dörflichen Innenstadt langsam aber sicher ihren Platz findet. Ich weiß es nicht.

Aber das Gefühl ist unschlagbar. Es scheint mir, als hätte ich mit meiner durchaus kuriosen Vergangenheit abgeschlossen. Ich wandle in Eiseskälte durch die Gassen dieser Stadt und fühle nichts als Geborgenheit. Die negativen Momente, die Stresssituationen, all die Tiefs, die ich in meiner Jugendzeit hier teils erleben durfte, sind wie weggeblasen. Ich verspüre lediglich eine grundtiefe und ehrliche Dankbarkeit und Offenheit. Allen Dingen gegenüber.

Und ja, es gibt immer noch diese Momente, in denen ich mich nach Fernem sehne. Ich glaube, das ist auch gut so. Aber ein Mix aus Heimatverbundenheit und stetigem Fernweh… Ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal so geborgen fühlen könnte. Und das mitten im Sauerland.

Meine Heimat ist zu meiner Heimat geworden. Ich bin begeistert.

#einkurzerpersoenlichereinblick


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