Absolut und Relativ

Was ist, wenn uns unser Körper nicht gehört? Was ist, wenn es nichts als pure Liebe gibt? Nichts weiter als diese bindende Energie, die alles umfasst.

Wenn alle Materie nur Schall und Rauch ist. Und wir nicht vergänglich sind. Anders als wir glauben. Wenn wir bloß Seelen im leeren Raum sind, nichts weiter.

Was ist, wenn alles abfällt? All die Statussymbole, all die Identifizierungen, all der Hass und all der Groll?

Was mag übrig bleiben, wenn wir uns im Spiegel gegenüberstehen?

Würden wir weinen? Würden wir taumeln? Würden wir fallen?

Oder lernen wir uns neu zu verlieben? In uns selbst und somit in alles, was ist. In das, was wir verschiedene Kulturen, Religionen und Nationalitäten nennen.

Wenn da plötzlich ein Gemeinsamkeitsgefühl ist. Wenn wir den Anderen nicht als etwas anderes, sondern eine Replikation unseres Selbst sehen.

Könnten wir nur beginnen. Könnten wir nur verstehen, dass wir nicht nur wir sondern wir alle sind. Dass es nur eine große und nicht viele kleinen Familien gibt. Dass da nicht mehr ist als Liebe. Eine Liebe, die uns verschiedene Erfahrungen schenkt. Erfahrungen, wie wir gern und mit Wohlgefallen annehmen, auch wenn wir sie in einer Welt des Relativen als Problem abtun würden. Erfahrungen, die uns weder voran bringen noch zurück werfen, sondern uns helfen, uns an das zu erinnern, was wir wirklich sind: Absolut.

Absolut in einer relativen Welt, die uns als Realität erscheint.

Könnten wir erkennen, dass wir unsterblich sind, würden wir jede Zeit vergessen und diese Momente, die wir niemals loslassen möchten, niemals loslassen müssen.

Wir würden erkennen, dass es keinen Druck, keine Verpflichtungen und kein Ich muss aber noch gibt.

Aber ganz besonders würden wir erkennen, dass das, was wir Feind nennen, ein sehr guter Freund sein könnte. Wir müssten es nur zulassen. Und das sein, was wir sind.

Liebe.

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