Der wilde Sommer ist vorbei.

Kühle Winde streifen unberührt durch die klare Winterluft. Eiskristalle ziehen ihre Bahnen. Wie auf unsichtbaren Schienen. So stringent. Als wüssten sie, wo die Reise hingeht. Dass die Reise niemals endet. Als wüssten sie, was ihre Aufgabe wäre. Und wann es vorbei ist. Vorbei zu sein scheint.

Wenn es vorbei ist, legen sie sich nieder. Sanft auf die für sie bestimmte Oberfläche. Ruhig. Unbemerkt. Während die Anderen weiterziehen. Sie beachten sie nicht. Weil sie ihre Aufgabe getan haben. In Ruhe abtreten. Nichts hinterlassen – und doch wirkten. Nichts brauchten – und doch gaben. Nichts nahmen – und doch besaßen.

Einen Charme, den Tausende von ihnen ausmachen – und ein Einzelner niemals erhalten könnte.

Es geht um das große Ganze. Das Gesamte, das nicht von allein entsteht. Sondern aus der bunten weißen Pracht erschaffen wird.

Eiskristalle wissen um dieses Geheimnis. Sie kommen niemals allein. Und wissen, wann es Zeit ist, zu gehen. Ohneeinander sind sie wertlos. Zumindest in unseren Augen.

Doch oftmals tanzt ein Einzelner aus der Reihe.

Um anzukündigen, dass viele ihm folgen werden.

Ihm schenken wir keine Aufmerksamkeit.

Nur jenen, die folgen.

Dabei war er es, der sie uns bescherte.

Doch wir sehen nur das Resultat.

Und ärgern uns,

wenn er unverhofft

unsere Scheibe trifft

und seine Spur

hinterlässt.


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