Glenelg Beach Revival

Manchmal schließe ich einfach die Augen. Und dann seh‘ ich uns dort sitzen. Dort, wo ich vor ein’ger Zeit noch allein Platz nahm. Meine Füße im Sand vergrub; keinem Menschen Rechenschaft trug.

Und heute würde ich mit dir dort sitzen. Hand in Hand. Bei frischer Luft. Einer kurzen Briese. Tiefe Atemzüge. Aug‘ in Aug‘. Ganz vertraut.

Heute wüsst‘ ich, dass ich nicht grübeln muss über Dinge, die ich gern tu‘. Heute weiß ich, was ich will. Wer ich bin. Wofür ich steh‘.

Säß‘ ich heute nochmal dort, in Glenelg Beach, ganz nah der Küste, wüsst‘ ich mit mir anzufangen. Müsst‘ nicht das ganze Land durchqueren, sondern würd‘ die Seele baumeln.

Würd‘ Wolken hin und her bewegen. Nach Belieben Muscheln suchen. Rücklings auf den warmen Boden. Und einfach nur den Himmel würd’gen.

Ich wüsst‘, woher ich komm, wohin ich geh. Wer mein zu Haus‘, bei wem ich fremd. Könnt‘ es einschätzen, das Gefühl in mir. Und die Aufregung sanft kompensieren.

Wär‘ nicht allein dort, doch zu Zweit mit dir. Würd‘ Momente schaffen, Gläser füllen, Herzen malen und Möwen sehen.

Und irgendwann, ja irgendwann, uns’ren Kindern Bericht erstatten. Was wir erlebt. Was wir getan. Wer wir war’n. Und wer wir sind.

Sie ansehen. Und umarmen. Weil sie vollkommen sind.

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