Und irgendwann bin ich tot.

Great Ocean Road. Cape Reinga. Hollywood Studios. Cliffs of Moher. Königspalast. Sissi-Schloss. Tempel des liegenden Buddhas. Opera Sydney. Englischer Garten. Highlight über Highlight über Highlight. Wie im Inhaltsverzeichnis eines Reisekatalogs für Pauschalreisen. Doch viel mehr war das gerade einmal das Best Of der erwartungsvollsten Orte unserer bisherigen Reise. Innerhalb eines Dreivierteljahres. Die Zeit vergeht unheimlich schnell. Und […]

Trauerspiel oder Schicksal: München bei Regen

Viele meiner Geschichten erzählen von inspirierenden Menschen, Orten und wundersamen Begegnungen in fremden Ländern zwischen unzähligen Unbekannten. Viele meiner Geschichten handeln von Erlebnissen und Weisheiten Dritter, die mich in irgendeiner Weise beeinflussen und bewegen – und dich als Leser vielleicht auch. Doch genau in dem Moment, als niemand meiner Story-Heroes zugegen war, als große Pläne und ein Dutzend Überraschungen ins Wasser fielen, als all die Lehren und Inspirationen für ein paar Sekunden nichts Wert waren, durfte ich erfahren, wer mich all die Monaten wirklich beeindruckt, beflügelt und aufmuntert, wenn alles in seine Einzelteile zu zerfallen droht.

Spontan verreist oder gekonnt geplant?

Heute war ich beim Friseur. Eine durchaus irrelevante Information für dich als Blogleser, dennoch ein wahres Intro. Sicher kennst du das: Während dir deine Haarspitzen mit maximalem Fingerspitzengefühl vom Kopf geschnippelt werden, quatschst du mit deinem Friseur über Gott und die Welt. Oder in diesem Fall: Über’s Reisen.

Auf die Frage, was ich denn beruflich so treibe, finde ich in letzter Zeit keine wirklich sachdienliche Antwort. Denn mal ehrlich: Wem hilft es, zu wissen, dass sein Gegenüber als eine Art „digitaler Nomade“ um die Welt reist und schlichtweg aus allen Ecken der menschlichen Zivilisationsgebiete bloggt und Instagram-Stories verschickt?